5 Werkzeuge und ihre Alternativen

Pfiffig wie ein Frosch muss man nicht sein, um aus Altagssachen brauchbares Werkzeug zu machen

Pfiffig wie ein Frosch muss man nicht sein, um aus Altagssachen brauchbares Werkzeug zu machen

Niemand, wirklich niemand ist so gut ausgestattet, wie ein Baumarkt. Selbst dessen Mitarbeiter mit ihren Prozenten haben längst nicht alles, was man als Heimwerker braucht.

Und genau aus diesem Grund ist es oftmals so, dass man ständig irgendein spezielles Werkzeug vermisst. Denkt man aber einmal 5 Minuten darüber nach, wie oft man dieses Werkzeug dann eigentlich konkret benötigt, kommt man relativ schnell wieder von einer Kaufentscheidung ab. Was auch gut so ist. Beispiel? Ich hätte letztes Wochenende gerne eine Handkreissäge gehabt. Ich wollte für meine Katzen, die draußen leben, eine Hundehütte bauen :) Dazu hätte ich am liebsten diverse Latten etc. mit einer Kreissäge geschnitten. Eine Stichsäge hat es aber auch gebracht. Nur die Schnittkanten sind etwas schief. Das muss man in Kauf nehmen. Steht ja eh nur geschützt in der Hecke, das Häuschen.

Also – was ich damit sagen will, ist: Jedes teuere Gerät lässt sich irgendwie mit vorhandenen Bordmitteln ersetzen. Ohne im Baumarkt die Urlaubskasse auf den Kopf zu hauen. Hier also die Top 5 der Werkzeuge und ihre Alternativen.

Platz 5: Wie schon o. a. hatte ich keine Kreissäge zur Hand. Stattdessen bediente ich mich der Sitchsäge bzw. einer manuellen Handäge. Das Ergebnis ist zwar nicht so schön, kommt es doch aber immer darauf an, wofür gehandwerkelt wird.

Platz 4: Lochzange vs. Schraubendreher
Für ein kleines Loch im Gürtel braucht man sie nicht unbedingt. Meistens schmeißt man zu enge Gürtel eh weg und kauft sich einen neuen, der passt. Manchmal ist aber gerade die Mülltonne voll, so dass man auf das 20-Euro-Produkt verzichten kann, in dem man das gewünschte Loch einfach mit einem Kreuzschraubendreher und einem Hammer sticht. Fertig, 20 Euro gespart.

Platz 3: Hammer vs. Fleischklopfer, Hausschuh oder Hand
Hey, einen Hammer wird doch wohl jeder haben. Wenn nicht, geht der Nagel auch anders in die Wand. Mit einem Fleischklopfer aus Muttis Küche oder einem Hausschuh. Ganz coole nehmen schon einmal ihre bloße Hand, mit der sie den Nagel in die Wand kloppen.

Platz 2:

Platz 1:

Ein Video von jemanden, der sein Werkzeug aus Holz baut

Baumarktmitarbeiter sind scheue Rehe

P1040355Neulich war ich wieder einmal im Baumarkt unterwegs. Manchmal bin ich das einfach nur, weil ich nichts weiter zu tun habe, oder aber etwas machen möchte, und nicht weiß, was. Einen Baumarkt besuche ich also entweder, weil ich ein konkretes Ziel habe oder Anregungen benötige. In beiden Fällen ist man aber das eine oder andere Mal darauf angewiesen, mit einem Baumarkt-Mitarbeiter zu reden. Sei es, weil man etwas bestimmtes nicht findet oder aber nicht genau weiß, was man braucht. Wenn man also gewillt und motiviert genug ist, mit einem Angestellten eines Baumarktes zu reden und seine Weisheiten aufsaugen, sich beraten lassen möchte, muss man wohl entweder auf eine ganz bestimmte Weise aussehen oder aber irgendeinen Geruch annehmen. Der Baumarkt scheint plötzlich ohne Mitarbeiter zu funktionieren. Diese haben nämlich erkannt, dass man eine Frage hat und suchen urplötzlich das Weite. Sie finden Verstecke in den hintersten und finstersten Ecken diverser Hochhausregale, verkriechen sich in Sanitäranlagen. Mitarbeiter, die dein fragendes Gesicht zu spät bemerkt haben, vertiefen sich plötzlich in ein Pseudo-Telefonat mit einem Lieferanten. Das merkt man daran, dass der Baumarkt-Mensch seinem scheinbar existierenden Anrufer nicht genug Zeit lässt, um auf seine gestellte Frage zu antworten.

Alternative Quellen

Früher war es scheinbar so, dass man in keinem großen Laden (Baumärkte, Technologie-Zentren) Handy-Netz hatte. Das hatte zur Folge, dass man Preise und Randinfos zu diversen Produkten nicht einfach mal synchron recherchieren konnte. Heute ist das anders. Ich sehe bald schon Hinweisschilder, auf denen der Verweis auf Suchmaschinen dem Nachfragen bei Baumarkt-Mitarbeitern bevorzugt nahegelegt wird.

Kochen mit Werkzeugen

Hier, wie ich finde, ein interessantes Video zu diesem Thema:

Das sind Jens, Sven und Thorsten. Unter dem Pseudonym „Drillings-Checker“ kochen die 3 herkömmliche Gerichte nicht mit Küchenutensilien, sondern mit Werkzeugen, die wohl jeder im Keller hat. Die Frage, die in diesem Video geklärt werden sollte: Kann man mit Werkzeugen ein 3-teiliges Menü zaubern und ist es nach Fertigstellung überhaupt genießbar?

Schaut es euch an.